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B

Buy now, pay later

„Buy now, pay later“ (BNPL) ist ein Bezahlmodell, bei dem Kund:innen – insbesondere im Online-Handel – eine Ware oder Dienstleistung kaufen, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt dafür bezahlen müssen.


Bürgerliches Gesetzbuch

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ist eine zentrale Rechtsgrundlage in Deutschland. Bereits seit dem Jahr 1900 regelt es das allgemeine Privatrecht.

Grundsätzlich gliedert sich das BGB in fünf Teile, die als Bücher bezeichnet werden:

  • Buch 1: Allgemeiner Teil (§§ 1-240a)
  • Buch 2: Recht der Schuldverhältnisse (§§ 241-853)
  • Buch 3: Sachenrecht (§§ 854-1296)
  • Buch 4: Familienrecht (§§ 1297-1921)
  • Buch 5: Erbrecht (§§ 1922-2385)

Volltext: www.gesetze-im-internet.de


E

Europäische Union

Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Ziel, die europäischen Staaten wirtschaftlich und politisch enger zu verknüpfen, sodass künftige Auseinandersetzungen nicht mehr auf dem Schlachtfeld ausgetragen werden. Durch den Kalten Krieg rückten vor allem zunächst die westeuropäischen Staaten sicherheitspolitisch zusammen.

1951 gündete sich die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS, auch Montanunion), um die Produktion dieser beiden bedeutenden Rohstoffe einer gemeinsamen Behörde zu unterstellen und somit ein Wettrüsten zwischen Frankreich und Deutschland zu verhindern. Gründungsmitglieder waren Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Die Behörde verfügte bereits über länderübergreifende Befugnisse, einen Ministerrat und eine beratende Versammlung.

1957 gründeten die beteiligten Staaten durch Unterzeichnung der Römischen Verträge die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europäische Atomgemeinschaft (EAG, auch Euratom). Dadurch entstand ein gemeinsamer Markt für Arbeitskraft, Dienstleistungen, Güter und Kapital. Die Euratom hatte das Ziel, gemeinsam die Nutzung von Atomenergie für nichtmilitärische Zwecke zu erforschen.

Der Fusionsvertrag von 1967 legte die Organe von EGKS, EWG und EAG zusammen, die somit zu Organen der sogenannten Europäischen Gemeinschaft (EG) wurden.

Über den Vertrag von Maastricht (1992) wurde schlussendlich die Europäische Union (EU) begründet, die durch Verordnungen und Richtlinien zu einer Vereinheitlichung der nationalen Gesetzgebungen beitragen kann.

Das Ende des kalten Krieges ermöglichte nicht nur die Wiedervereinigung Deutschlands, sondern auch den Beitritt osteuropäischer Staaten zur EU. Heute besteht sie – nach dem Ausscheiden Großbrittaniens (Brexit) – aus 27 Mitgliedstaaten (Stand: 01.02.2020).

Das Bild zeigt auf einer Karte die Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

blau: Mitgliedstaaten, gelb: Beitrittskandidaten
Quelle: wikimedia.org


Europäische Zentralbank

Die Europäische Zentralbank (EZB) wurde 1998 als gemeinsame Währungsbehörde der Mitgliedstaaten der EWU mit Sitz in Frankfurt gegründet. Sie ist seit dem 1. Januar 1999 zuständig für die Durchführung der Geldpolitik der europäischen Gemeinschaftswährung Euro und ihre Hauptaufgabe liegt in der Wahrung der Preisniveaustabilität im Euroraum. Darüber hinaus soll sie (ohne das Hauptziel zu gefährden) zu einer ausgeglichenen konjunkturellen Entwicklung beitragen. Die EZB ist ein Organ der EU und bildet mit den nationalen Zentralbanken das ESZB.

Im Rahmen des einheitlichen Aufsichtsmechanismus ist die EZB seit dem 4. November 2014 für besondere Aufgaben im Zusammenhang mit Strategien für die Aufsicht über Kreditinstitute zuständig. Als Bankenaufsichtsbehörde hat sie auch eine beratende Funktion, indem sie die Abwicklungspläne der Kreditinstitute bewertet.


Europäischer Wirtschaftsraum

Der Europäische Wirtschaftsraum (EWR) ist eine Freihandelszone, die die EU, Island, Liechtenstein und Norwegen umfasst.

Die Abbildung zeigt eine Karte, auf der die Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums markiert sind.

Quelle: wikimedia.org


Exchange Traded Fund

Ein Exchange Traded Fund (ETF) ist ein Investmentfonds, der an der Börse gehandelt wird. ETFs werden meist passiv verwaltet und werden im Normalfall nicht über die emittierende Investmentgesellschaft, sondern über die Börse am Sekundärmarkt erworben und veräußert.


F

FIRE

Das Motto der FIRE-Bewegung lautet „financial independence, rentire realy“. Sie möchten also finanziell unabhängig sein, um früh in Rente gehen zu können. Oft streben sie an, ab einem Alter von 40 Jahren nicht mehr arbeiten zu müssen.


Finanzgerichtsbarkeit

Wer Ärger mit dem Finanzamt, den Hauptzollämtern oder den Familienkassen wegen Steuern, Zöllen oder Kindergeld hat, muss sich an die Finanzgerichtsbarkeit wenden. Sie ist zweistufig aufgebaut: In erster Instanz urteilen die Finanzgerichte, während der Bundesfinanzhof über das Rechtsmittel der Revision entscheidet.


Fondsmanagement

Fondsmanager:innen verwalten das in Geldmarkt-, Renten-, Aktien-, Immobilien-, Misch- oder Dachfonds investierte Vermögen, mit dem Ziel der Erwirtschaftung eines Mehrwerts.

Bei aktiv gemanagten Fonds versucht das Fondsmanagement, durch strategisch und taktisch orientierte Käufe und Verkäufe von Wertpapieren, eine vorher festgelegte Benchmark in der Wertentwicklung zu schlagen. Dazu beobachtet und analysiert das Fondsmanagement das Marktgeschehen, wertet Bilanzen und Geschäftsberichte aus und hält Rücksprache mit Analyst:innen und Unternehmen, um möglichst aussichtsreiche Titel in das Fondsportfolio aufzunehmen.

Bei passiv verwalteten Fonds wird die Entwicklung des Fondsvermögens möglichst exakt an die vorgegebene Benchmark gekoppelt. Anlageentscheidungen werden hierbei im Wesentlichen durch Veränderungen der Benchmark bestimmt. Indexfonds bilden zum Beispiel einen bestimmten Index (z. B. Dax oder Dow Jones) möglichst detailgenau nach. Eine konkrete Auswahl von Papieren durch das Fondsmanagement findet nicht statt.


Frugalist

Frugal bedeutet „sparsam“, „bescheiden“. Frugalisten führen einen sehr bescheidenen Lebensstil. Sie verzichten auf viele Konsumausgaben und nutzen langlebige Gebrauchsgüter. Zu Impulskäufen lassen sie sich nicht verleiten. So schaffen sie es häufig, bis zu 70 Prozent ihres Einkommens zu sparen.



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