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P

Pfändungs- und Überweisungsbeschluss

Ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss (PfÜB) ist eine gerichtliche Anordnung, mit der ein Gläubiger in die Forderungen des Schuldners vollstrecken kann, beispielsweise in sein Bankguthaben. Der Beschluss bewirkt gleichzeitig die Pfändung des Kontoguthabens und die Überweisung der Forderung an den Gläubiger. Damit wird die Bank verpflichtet, Guthaben nicht mehr an den Schuldner auszuzahlen, sondern an den Gläubiger.

Damit ein PfÜB erlassen werden kann, braucht der Gläubiger einen vollstreckbaren Titel. Diesen erhält er beispielsweise durch einen Vollstreckungsbescheid im Rahmen eines gerichtlichen Mahnverfahrens.

Ablauf:

  1. Antrag beim Amtsgericht: Der Gläubiger reicht den Antrag ein und benennt die zu pfändende Forderung (z.  B. Konto bei Bank XY).
  2. Erlass des Beschlusses: Das Gericht prüft die formalen Voraussetzungen und erlässt den Pfändungs- und Überweisungsbeschluss.
  3. Zustellung an den Drittschuldner: Der Beschluss wird dem Kreditinstitut zugestellt. Ab diesem Moment gilt, dass die Forderung gepfändet ist und das Kreditinstitut darf nicht mehr an den Schuldner auszahlen.
  4. Zustellung an den Schuldner: Der Schuldner erhält ebenfalls eine Ausfertigung des Beschlusses.
  5. Umsetzung durch das Kreditinstitut: Alle Konten werden sofort gesperrt und das Guthaben wird eingefroren.
  6. Überweisung an den Gläubiger: Das Kreditinstitut zahlt die pfändbaren Beträge an den Gläubiger aus.

Pfändungsschutzkonto

Das Pfändungsschutzkonto (P-Konto) ist ein Konto einer natürlichen Person, also einer Privatperson. Darauf sind monatlich Guthaben bis zur Pfändungsfreigrenze vor Pfändungen, also vor dem Zugriff von Gläubigern, geschützt. Bei der Pfändungsfreigrenze werden unter anderem Familienstand und Unterhaltsverpflichtungen berücksichtigt.


Point of Sale

Der Point of Sale (POS; aus Sicht des Händlers) beziehungsweise Point of Purchase (POP; aus Sicht des Kunden) ist der Ort, an dem der Kunde unmittelbar Kontakt mit dem Produktangebot hat und einen Kauf tätigen kann. Werden Produkte über das Internet angeboten, ist der Point of Sale zum Beispiel das eigene Zuhause.


Politisch exponierte Person

Eine politisch exponierte Person (PeP) im Sinne der vierten EU-Geldwäscherichtlinie ist jede Person, die

  • ein hochrangiges wichtiges öffentliches Amt auf internationaler, europäischer oder nationaler Ebene ausübt oder ausgeübt hat oder
  • ein öffentliches Amt unterhalb der nationalen Ebene, dessen politische Bedeutung vergleichbar ist, ausübt oder ausgeübt hat.

Zu den PEPs gehören unter anderem Staats- und Regierungschefs, Mitglieder von obersten Gerichtshöfen und Botschafter. Auch deren Familienangehörige und Ehepartner:innen zählen zu diesem Personenkreis.


PricewaterhouseCoopers

PricewaterhouseCoopers (PwC) ist eine deute Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Frankfurt. Ihre Kerndienstleistungen sind Wirtschaftsprüfung, prüfungsnahe Dienstleistungen, Steuerberatung, Unternehmens- und Managementberatung, Transaktionsberatung und Corporate Finance.


R

Return on Investment

Return on Investment (ROI) bedeutet auf Deutsch soviel wie Kapitalverzinsung oder Kapitalrendite. Es ist eine Methode zur Berechnung der Rentabilität einer unternehmerischen Tätigkeit. Gemessen wird das Verhältnis zwischen eingesetztem Kapital und erzieltem Gewinn (der jeweiligen Maßnahme).


S

Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Eigenbezeichung: SCHUFA; Duden akzeptiert auch Schufa) gibt Auskunft über die Kreditwürdigkeit Dritter. Sie ist eine Gemeinschaftseinrichtung der kreditgebenden deutschen Wirtschaft. Aufgabe der Schufa ist es, ihren Vertragspartnern Informationen in Gestalt von formalisierten Merkmalen zu geben, um sie vor Verlusten im Kreditgeschäft zu schützen und ihnen damit gleichzeitig die Möglichkeit zu eröffnen, die Kreditnehmer durch Beratung vor einer übermäßigen Verschuldung zu bewahren.


Sozialgerichtsbarkeit

Der Sozialgerichtsbarkeit obliegen Rechtsstreitigkeiten im Bereich der sozialen Sicherungssysteme. Sie ist bei Auseinandersetzungen mit der gesetzlichen Renten-, Unfall- oder Krankenversicherung sowie der sozialen Pflegeversicherung zuständig. Mit den Sozialgerichten, Landessozialgerichten und dem Bundessozialgericht umfasst sie drei Stufen.


Sparquote

Die Sparquote der privaten Haushalte drückt das Verhältnis von Ersparnis und verfügbarem Einkommen aus. In Deutschland pendelt die Sparquote um die zehn Prozent.


T

Touchpoint

Unter dem „Berührungspunkt“ oder dem Touchpoint versteht man im Marketing die Schnittstelle zwischen Unternehmen, Produkten oder der Marke zu seinen zukünftigen oder vorhandenen Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten usw. Touchpoints sind zum Beispiel die Angebote des Unternehmens an seine Kunden, die eigene Website, der Schaukasten, die Außengestaltung des Gebäudes, die SB-Geräte, die Briefe, die Kontoauszüge, das Beratungsprotokoll, die Kostenaufstellung.



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