© Matthias Mollenhauer

v.l.n.r.: Jörg Biethan, Leiter der Abteilung Personalmanagement Hannoversche Volksbank, freut sich mit Lena Bruns und Elisa Celine Kleinow über den Preis, überreicht durch Alfred Burkhart, geschäftsführender Gesellschafter SWK.


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Auch Malte Wölbern, Personalmanagement Hannoversche Volksbank, ist stolz auf die Auszeichnung für seine Azubis.

Mit dem „Hans-Perczynski-Preis – Innovative Ausbildung“ belohnen die Bankfachklasse, das Bankmagazin und die auf Transformationsbegleitung spezialisierte Beratung SWK gemeinsam Finanzinstitute, die mit ihren Nachwuchskräften neue Wege in der Ausbildung gehen. Vorläufer des Awards ist der Hans-Perczynski-Preis, den SWK vor zehn Jahren erstmals für besondere Verdienste in der Ausbildung junger Menschen auslobte. Er ging an engagierte Ausbildungsverantwortliche in Banken und Sparkassen, die im Geiste des 2018 verstorbenen Bankfachklasse-Mitgründers und SWK-Unterstützers Hans Perczynski ihre Auszubildenden selbstständig planen, durchführen sowie kontrollieren und so ihre eigenen Erfahrungen sammeln ließen.

In diesem Jahr wird die Auszeichnung zum letzten Mal vergeben und geht an die Hannoversche Volksbank. Die Nachwuchskräfte des Instituts arbeiten in ihrem Konzept Vorschläge aus, mit denen die Bankausbildung für kommende Jahrgänge innovativer, digitaler und zukunftsorientierter wird. Als sehr gelungen lobt die Jury unter anderem die „Bankerkundung“, für die die Azubis Spezialisteninterviews führen. Auf diese Weise lernen sie in den ersten Wochen ihrer Ausbildung das Institut und seine Fachbereiche kennen und knüpfen Kontakte zu den Mitarbeitern. Das Ergebnis dieser Reise dokumentierte das Team mit einem Video, das bewusst Bezug auf die Netflix-Serie „Haus des Geldes“ nahm. In einer hybriden Veranstaltung stellten sie ihre Erlebnisse zudem Fachverantwortlichen der Bank und ihren Eltern vor.

Weiterhin gefällt der Jury die Idee, die jungen Mitarbeitenden als Testimonials in den Auswahlprozess für folgende Azubi-Jahrgänge einzubinden. Damit werden Lernende zu Lehrenden, die den Bewerbern auf Augenhöhe begegnen. Dieses Vorgehen ist zwar per se nicht neu, so die Juroren, aber ein solches innovatives Heranführen hin zu erlebbarem adaptiven und adaptierbaren Lernen in der Ausbildungsbegleitung ist bislang nicht selbstverständlich. Die sowohl fachliche als auch persönliche Entwicklung haben die Azubis mit ihren Vorschlägen für ein erweitertes Angebot an dualen Studiengängen im Blick, das die digitale Lehre stärker einbindet. Ihre Fähigkeiten im Umgang mit Kunden können die Nachwuchskräfte gegen Ende ihrer Ausbildung unter Beweis stellen, indem sie diese zertifizieren lassen. Insgesamt hebt die Jury lobend hervor, dass das Konzept der Hannoverschen Volksbank konsequent die Digitalisierung berücksichtigt und die Notwendigkeit betont, nachhaltig mit den Ressourcen umzugehen.

Der Jury gehören an:

  • Stefanie Burgmaier, Herausgeberin Bankfachklasse und Bankmagazin sowie Geschäftsführerin von Springer Fachmedien Wiesbaden,
  • Gabriele Klaus, Berufliche Hochschule Hamburg – Kooperationsmanagement,
  • Armin Schuster, Partner und Geschäftsführer von SWK, sowie
  • Werner Stork, Professor für Organisation und Management an der Hochschule Darmstadt und Partner von SWK.