Cover Podcast Tonspur Folge 6: Junge Kunden gewinnen; Gast: Ben Müller und Luca Schipper (neonblau); Host: Ares Abasi; Jana Both
 
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Darum geht es

Sie denken mehr in Apps als in Öffnungszeiten. Wenn wir über die Gen Z und über junge Erwachsene sprechen, dann sprechen wir über eine Generation, die nicht nur digital aufgewachsen ist, sondern Banking völlig neu denkt. So zeigen aktuelle Studien:

  • 74 Prozent der jungen Menschen in Deutschland verwalten ihre Finanzen über Apps.
  • Rund die Hälfte der Gen Z bevorzugt FinTechs als Finanzdienstleister gegenüber klassischen Banken - Tendenz steigend. 
  • Das Leistungsspektrum von Regionalbanken wird deutlich unterschätzt: Nur 47 Prozent der jungen Menschen vermuten, dass diese klassische Finanzierungsdienstleistungen anbieten; beim Thema Immobilien- und Baufinanzierungen sind es sogar nur 41 Prozent. 
  • 58 Prozent der Gen Z würden ihre Bank wechseln, wenn ein anderes Institut ihre Bedürfnisse besser erfüllt - die Loyalität ist so niedrig wie nie zuvor.
  • 75 Prozent der jungen Menschen finden es wichtig, sich mit Geldfragen auseinanderzusetzen und 92 Prozent wollen Laut OECD mehr über Wirtschaft und Finanzen lernen.

Wir haben es also mit einer Generation zu tun, die hunrig nach Orientierung ist. Gleichzeitig ist sie extrem kritisch, wenn ein Angebot nicht überzeugt. 

Was bedeutet das für die Banken?

Traditionelle Regionalbanken erreichen zwar weiterhin viele junge Kundinnen und Kunden, doch die Bindung nimmt spürbar und messbar ab. Junge Menschen hinterfragen den Mehrwert klassischer Banken zunehmend: Die Entscheidung für ein Konto bei einer traditionellen Bank vor Ort fällt seltener aus Überzeugung sondern häufiger aus 

  1. Bequemlichkeit
  2. Erreichbarkeit
  3. Tradition, weil man das immer schon so gemacht hat. 

Die Abwanderung zu den Neobanken verläuft schleichend, aber sie ist real. Wer heute nich aktiv gegensetuert, verliert nicht nur einzelne Konten, sondern den Kontakt zu einer ganzen Generation. Die Folgen für Marktposition und Zukunftsfähigkeit sind erheblich. 

Worum geht es in dieser Folge?

In dieser Folge sprechen wir über folgende zentrale Fragen: 

  • Was treibt junge Menschen finanziell an?
  • Welche Erwartungen haben sin an Beratung, an digitale Services, an ihre Bank gesamt?
  • Wie sieht Banking aus, dass für die Genz Z nicht nur "okay", sondern wirklich relevant ist?

Über diese und weitere Themen sprechen unsere Hosts Ares Abasi und Jana Both mit ihren Gästen Ben Müller und Luca Schipper von neonblau. Gemeinsam schauen sie auf Werte, Verhalten, Bedürfnisse, Beratung, digitale Erlebnisse - und auf die Frage, wie aus jungen Kundinnen und Kunden echte Fans werden. 

Unsere Gesprächspartner
Luca Schipper

Links Ben Müller, rechts Luca Schipper während der Aufnahme des Podcasts.

Luca Schipper ist Projektmanger in der Unternehmensentwicklung der Raiffeisenbank Main-Spessart eG. Sein Fokus liegt auf den hochaktuellen Themen

  • Künstliche Intelligenz
  • junge Kundinnen und Kunden
  • internes Ideenmanagement

Ihn beschäftigt die Frage, wie Banken sich weiterentwicklen können und wie neue Ideen in der Praxis konkret umgesetzt werden. Ein besonderes Anliegen ist Luca das Thema Finanzbildung. Hierfür engagiert er sich freiberuflich auch bei neonblau. 

Ben Müller

Ben Müller ist ebenfalls bei neonblau aktiv - und zwar als Next-Gen Consultant. Dort befasst er sich im Schwerpunkt mit der Frage, wie Genossenschaftsbanken junge Kundinnen und Kunden begeistern und halten können. Hauptbberuflich ist Ben als Junior Sales & Project Manager bei der Union Investment Privatfonds GmbH tätig.

Ergänzende Informationen und Materialien

Informationen zum Podcast